Verein Schweizerischer Mühlenfreunde

Der Sammelbegriff "Mühle" (lateinisch molina) umfasst alles, was sich in irgend einer Form dreht oder bewegt und wird nebst der eigentlichen Getreidemühle auch für Anlagen verwendet, die zum Mahlen, Zerkleinern, Auspressen oder zu anderen Bearbeitungsvorgängen dienen. Bereits die Römer kannten die Wassermühle.

Ab dem 12. Jahrhundert erlangten die Mühlen auch im Gebiet der Schweiz an Bedeutung. Als Inbegriff früher Technik haben sich vom Altertum über das Mittelalter bis heute Getreidemühlen, Stampfen, Sägen, Reiben, Papiermühlen, Pressen, Hammerschmieden, Walken und Ölmühlen entwickelt. Im Laufe der Jahrhunderte haben die anfänglich relativ einfachen Mechaniken dabei eine erstaunlich ausgeklügelte Technik entfaltet.

Noch heute überrascht, mit wie wenig Wasser die vielfältigsten Anlagen angetrieben wurden.

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